Kinder- und Jugendschutz
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen steht für uns an erster Stelle, sie sollen sich bei uns sicher und ernst genommen fühlen. Deshalb haben wir klare Schutzmaßnahmen und verbindliche Regeln für alle Beteiligten entwickelt, damit Patenschaften bei biffy Berlin e.V. sicher, transparent und vertrauensvoll gestaltet werden.
So sorgen wir für Kinder- und Jugendschutz
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für uns höchste Priorität. Deshalb arbeiten wir mit klaren Standards, verbindlichen Regeln und transparenten Abläufen.
Sorgfältige Auswahl aller Pat*innen
Bevor eine Patenschaft beginnt, prüfen wir jede Bewerbung sorgfältig. Dazu gehören:
- ein ausführliches persönliches Erstgespräch
- die Vorlage eines Lichtbildausweises
- ein aktuelles erweitertes amtliches Führungszeugnis (wird von uns beantragt und im Original eingesehen)
- die verbindliche Auseinandersetzung mit Themen wie Nähe, Distanz, Grenzen und Grenzverletzungen (Informationsabende, Vorgespräche, Workshop)
So schaffen wir größtmögliche Transparenz und Sicherheit bereits vor der Vermittlung.
Begleitung während der Patenschaft
Auch nach der Vermittlung bleiben wir kontinuierlich ansprechbar und begleiten beide Seiten.
- regelmäßige Gespräche mit Kind, Familie und Pat*in
- Unterstützung bei Unsicherheiten oder Konflikten
- vertrauliche Beratung bei Irritationen oder Verdachtsmomenten
Unser Ziel ist eine Kultur der Offenheit und Transparenz.
Klare Verhaltensregeln
Alle Pat*innen verpflichten sich zu einem verbindlichen Verhaltenskodex. Dieser regelt unter anderem:
- die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes
- einen achtsamen Umgang mit Nähe und Körperkontakt
- klare Grenzen bei Übernachtungen
- einen verantwortungsvollen Umgang mit Fotos und sozialen Medien
- Transparenz im Umgang mit Geheimnissen
So schaffen wir einen sicheren Rahmen für alle Beteiligten.
Was tun bei Unsicherheiten oder Verdachtsmomenten?
Veränderungen im Verhalten eines Kindes können viele Ursachen haben. Dennoch gilt: Nehmen Sie Auffälligkeiten und Ihr eigenes Gefühl ernst.
Mögliche Anzeichen:
- starke Verhaltensveränderungen
- Rückzug, Angst oder Aggression
- plötzliche Unlust auf Patenschaftstreffen
- ungewöhnliches Hinauszögern des Nachhausegehens
Diese Anzeichen bedeuten nicht automatisch eine Gefährdung – sollten aber sensibel wahrgenommen werden.
Wichtig im Verdachtsfall:
- Handeln Sie nicht überstürzt.
- Lassen Sie keine Gerüchte entstehen.
- Konfrontieren Sie verdächtige Personen nicht eigenständig.
- Schützen Sie die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Person.
- Holen Sie sich fachlichen Rat.
- Wenden Sie sich an unsere Koordinator*innen.
Wir behandeln alle Anliegen vertraulich und unparteiisch.
Kontakt & Unterstützung
Wenn Sie Fragen, Unsicherheiten oder ein ungutes Gefühl haben, sprechen Sie uns an.



